Mein spiritueller Weg
Mein spiritueller Weg begann 1982 mit der Suche nach neuen Visionen und neuen Lebensentwürfen. Dabei begegnete ich unterschiedlichen Ausdrucksformen weiblicher Spiritualität. Die Beschäftigung mit weiblicher Kulturgeschichte und Mythologie (Barbara Walker, Gabriele Meixner u.a.) und mit Göttinnenkulturen (Suzanna Budapest u.a.) bildeten u.a. mein neues spirituelles Fundament. Im Verlauf dieses Weges lernte ich dann weitere Lehrerinnen persönlich kennen. Felicitas Goodman und ihre Schülerin Nana Nauwald lehrten mich die Kraft der Rituellen Trancehaltungen, durch Kaye Hoffman bekam ich wertvolle Einblicke in den Trancetanz. Bei Carla van Hartskamp und Marianne de Jong vom ITB, Berlin/Utrecht lernte ich im Intuitiven Training feinstoffliche Energiearbeit, die Grundlagen für Healing und Reading. 1997 bekam ich dann eine der wertvollsten Gelegenheiten, die Richtung meines spirituellen Weges in eine neue Dimension zu lenken. Ich lernte Dr. Serge Kahili King (Der Stadtschamane u.a.) kennen, ein auf Hawai´i in alter Kahuna Tradition aufgewachsener Meisterschamane, bei dem ich Huna und den hawaiianischen Schamanismus auf direkte und sehr lebendige Weise erfahren konnte. Der aloha spirit, der Geist dieser so speziellen hawaiianischen Lebensart begleitet mich seither und hat meinen weiteren spirituellen Prozess maßgeblich geprägt. Ich folgte diesem hawaiianischen Ruf und er führte mich direkt nach Hawai´i und zu
weiteren Seminaren mit Serge und zu der hawaiianischen Körperarbeit Lomi Lomi, die ich zunächst bei Susan Pa´iniu Floyd und später bei Penny Prior lernte. Diese Arbeit, die mein Herz bereits auf´s Tiefste berührt/e, fand eine weitere Vertiefung, als mir das Geschenk zuteil wurde, Kahu Abraham Kawai´i zu begegnen und von ihm lernen zu dürfen. Kahu stammte aus einer jahrhundertealten Kahuna-Familie und hat maßgeblich zu der Erneuerung und Weiterentwicklung der traditionellen hawaiianischen Körperarbeit und des Kahuna Trainings beigetragen. Nachdem er 2004 seinen Körper verließ, lernte ich weiter bei seiner Frau Ho´okahi Ho´oulu, die sein spirituelles Erbe übernommen hat und weiter trägt. Die spirituellen Erfahrungen aus diesen Begegnungen waren/sind in einem kaum beschreibbaren Maß bedeutsam für mich. Die Kernfrage „wer bin ich?“ ließ mich auf sehr eindrucksvolle Weise die vielen mir innewohnenden Konzepte erkennen, die mich trennen von meinem ursprünglichen, eigentlichen Seien. Eine spannende Reise „zu mir selbst“ begann… Und führte mich 2006 in einen ganz anderen Kulturkreis, der dennoch die gleiche grundlegende Wahrheit teilt: Wir sind Teil von Allem, alles ist Teil von uns. Ein Satz, der inzwischen fast etwas abgegriffen wirkt, in seiner Bedeutung und Konsequenz jedoch im eigentlichen Sinn allumfassend ist.
Durch die Begegnung mit Vipassana, der buddhistischen Einsichtsmeditation, die ich theoretisch durch Ken Wilber, Jack Kornfield und Joseph Goldstein kennen lernte und auf verschiedenen Retreats mit Renate Seifarth (Berlin) www.renateseifarth.de persönlich erfahren habe und durch die persönliche Begegnung mit dem vietnamesischen Zen-Meister Thich Nhat Hanh www.plumvillage.org, dessen eindrucksvolle Präsenz eine lebendige Demonstration größter Achtsamkeit ist, habe ich weitere LehrerInnen gefunden, die mich begleiten in diesem immerwährenden Prozess, der Leben heißt. Für alle, die ich genannt habe, aber auch für all jene, die nicht genannt wurden und die mich auf meinem Weg begleitet, inspiriert und gelehrt haben, empfinde ich große Dankbarkeit. Mahalo Nui!










